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1-2-FLY Urlaub Nicaragua
Nicaragua genießen mit 1-2-Fly
Nicaragua ist ein Staat in Zentralamerika. Entdecken Sie mit 1-2-FLY das "Land der tausend Vulkane". In Nicaragua können Sie das Abenteuer Erde aus direkter Nähe bestaunen. Besuchen Sie beispielsweise den Vulkan Masaya, der inmitten des gleichnamigen Nationalparks liegt. Hier finden Sie auch noch weitere thermale Quellen und kleinere Vulkane. Der Krater des Masaya in Nicaragua namens Santiago ist mit seinen 180 Metern Tiefe und 500 Metern Durchmesser der größte Krater des amerikanischen Kontinents. Auch die Umgebung des Masaya Nationalparks bietet weitere schöne Ausflugsziele mit zahlreichen Stauseen zum baden, wandern und entspannen.
Die Hauptstadt Nicaraguas heißt Managua. Besuchen Sie hier unbedingt den "Malecón", eine belebte Uferpromenade, ebenfalls Austragungsort für politische Reden und Debatten. Auch einige Museen erzählen hier die Geschichte Nicaraguas, dazu gehören das "Museo Huellas de Acahualinca" im Nordwesten der Stadt, ebenso das "Museo Nacional" sowie das "Museo de la Revolución". In Nicaragua ist vor allem die Pazifikküste dicht besiedelt. Die südlichen und östlichen Landesteile Nicaraguas sind hingegen dünn besiedelt, was mitunter am dichten Regenwald liegt, der diese Landesteile bedeckt. Im Inland von Nicaragua finden Sie zwei große Binnenseen, dazu gehört zum einen der Nicaraguasee im Südwesten sowie der etwas kleinere Managuasee. Ein weiteres Highlight, das Sie sich nicht engehen lassen sollten, ist der Ort Estelí. Nachdem Sie im Stadtzentrum eine Führung durch eine für Zentralamerika so berühmte Zigarrenmanufaktur unternommen haben, können Sie im Süden von Esteli einen 25 Meter hohen Wasserfall bestaunen. Für einen Badeausflug sollten sie die wunderschöne Hafenstadt San Juan del Sur besuchen. Hier finden Sie auch traumhafte perlweiße Badestrände und können verschiedene Wassersportarten ausprobieren und Tauchgänge unternehmen.
Erleben Sie Nicaragua
Geschichte/Politik
Zwar entdeckte Kolumbus schon 1502 die Gegend des heutigen Nicaragua. Aber erst 1524 wurde das Land vom Spanier Francesco de Hernández de Córdoba erobert. Bereits er gründete die beiden Städte León und Granada - heute die zweit- und drittgrößten in Nicaragua. In León wurde das erste zentralamerikanische Bistum eingerichtet. 1821 wurde Nicaragua unabhängig. Die USA besetzten das Land von 1912 bis 1925 und dann noch einmal bis 1933. Als sie dann abgezogen waren, blieb ein Erbe, der "amerikahörige" Anastasio Somoza Garcia, zurück. Der Somoza-Clan herrschte diktatorisch mehr als vier Jahrzehnte lang über Nicaragua. Es folgte ein Bürgerkrieg, der bis 1990 dauerte. Seitdem ist es im Land, das sich "präsidiale Republik" nennt, erheblich ruhiger.
Wirtschaft
Während der langen Jahrzehnte, in denen Diktatur und Bürgerkrieg das Land heimsuchten, litt die Wirtschaft erheblich. Die Bodenschätze des Landes werden nur teilweise genutzt. Man setzt vor allem auf den Abbau von Kupfer, Silber, Gold und auf Halbedelsteine. Doch für den Export sorgt nicht etwa der Bergbau sondern hauptsächlich die Landwirtschaft, indem sie Baumwolle und Kaffee, Zuckerrohr und Bananen, Tabak und Kakao anbietet. Nach Kaffee und Baumwolle gehört Fleisch zu den wichtigsten Exportgütern des Landes. Mais und Reis, Hirse und Maniok, dazu die allgegenwärtigen Bohnen werden für den inländischen Markt angepflanzt. Die Rinderzucht ist in den letzten Jahren zwar zurückgegangen, jedoch will man diesen Sektor wieder mehr forcieren. Das überlegt man auch bei der Fischwirtschaft, die bisher kaum Bedeutung hat. Allerdings werden Langusten und Krabben exportiert. Der Tourismus spielt wirtschaftlich kaum eine Rolle.
Religion
Etwa 90 Prozent der Bewohner hängen dem römisch-katholischen Glauben an. Es gibt aber auch kleinere protestantische Gemeinden.
Vegetation
Im östlichen Tiefland, von der karibischen Küste landeinwärts, findet man immergrünen, sehr artenreichen Regenwald. Dort wachsen Mandel- und Walnuss-, Eisenholz- und Guajak-Bäume, auch Mahagoni und Zeder. Große Teile des Regenwaldes wurden abgeholzt. Dort wachsen inzwischen weite Kiefernwälder. Direkt an der karibischen Küste findet man Sümpfe mit Mangroven und Palmen. Viele der früher weiten Trockenwälder wurden dem Ackerbau geopfert. Der Raubbau zerstörte vor allem im nördlichen Teil der Atlantikküste sehr viel. Innerhalb von 30 Jahren blieben von 8.000 km² Wald nur 5.000 km² übrig. In den Bergen in Höhen über 600 m, wird der tropische Regenwald durch immergrünen Bergwald abgelöst. Noch höher, etwa ab 800 m, findet man Mischwald mit Kiefern und Eichen.
Tierwelt
In den Wäldern sind kaum noch Jaguare und Pumas zu finden (heute sind sie fast ausgerottet). Es gibt jedoch Affen, Nabelschweine, auch Schildkröten, Alligatoren und Schlangen. Unter den Vögeln fallen die Tukane, die Papageien und die Pelikane auf.

