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Urlaub mit 1-2-FLY in Myanmar (Burma)
Myanmar (Burma) genießen mit 1-2-Fly
Geschichte/Politik
Im elften Jahrhundert entstand aus vielen verschiedenen eingewanderten asiatischen Stämmen unter König Anawratha das erste burmesische Reich, das die ins Land einfallenden Mongolen zerstörten. Ein zweites Reich entstand erst 1753. 1824 nahmen die Briten dieses Land in Besitz; ab 1945 gehörte es zum britischen Empire. Eine neue Verfassung führte dazu, dass Burma (wie das Land damals offiziell noch hieß) 1948 zu einer unabhängigen Republik wurde. Die nächsten Jahre waren unruhig, das Militär übernahm die Macht. Seit 1988 herrscht eine Interimsregierung über das Land, das nun Myanmar heißt. 1990 wurde in freien Wahlen ein Parlament bestimmt, das aber noch nie einberufen wurde.
Wirtschaft
Obwohl Myanmar durch sein großes Potenzial an Bodenschätzen theoretisch eines der reichsten Länder in Südostasien sein müsste, ist es faktisch eines der ärmsten. Durch lange Isolation und zentrale Planwirtschaft ist es ökonomisch wenig entwickelt. Das monatliche Pro-Kopf-Einkommen zählt zu den niedrigsten in Südostasien. Myanmar kann, seitdem die Grenzen wieder geöffnet sind, durch Direktinvestitionen und wachsende Tourismuszahlen einen stetigen Kapitalanstieg verzeichnen. Doch sind Investitionen aus dem Ausland nur als Joint-Ventures mit lokalen Firmen möglich. Noch hat die Landwirtschaft mit mehr als 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts wirtschaftlich die größte Bedeutung. Industriell spielen heute aber auch Edelsteine, Teakholz, Reis, Jute und der(illegale) Anbau von Opium eine wichtige Rolle.
Religion
Etwa 87 Prozent der myanmarischen Bevölkerung sind Buddhisten, ca. 5,5 Prozent Christen und etwa 3,5 Prozent Muslime. Außerdem gibt es noch Anhänger von Naturreligionen (ca. 2,5 Prozent) und Hindus (ca. 1 Prozent).
Vegetation
In den Bergen und an den Küsten findet man tropischen Regenwald, im Delta des Ayeyarwady Mangroven. Der feuchte Monsunwald besteht aus Teak und 70 verschiedenen Arten von Bambus. Im Tiefland herrschen Trockenwald und Dornstrauch-Savanne vor. Die häufigsten Bäume sind der Teakholzbaum, dessen roter Farbstoff, er wird aus den Blättern gewonnen, zum Einfärben von Seide und Baumwolle benutzt wird, der Jacaranda und der Banyan-Baum, der bis zu 200 Luftwurzeln entwickeln kann. In der kühlen Jahreszeit blühen viele Büsche und Bäume wie der Hibiskus und der oft baumhohe Weihnachtsstern. Besonders schön sind die leuchtend roten Kronen des Diamantenblütenbaumes. Die Frangipani-Bäume tragen wohlriechende cremefarbene Blütenkelche.
Tierwelt
Neben vielen bunt schillernden Vogelarten und exotischen Fischen leben in den Wäldern Myanmars rund 10.000 Elefanten und 2.000 Tiger, auch Leoparden und Rhinozerosse, Hirsche, Affen, Himalaja-Bären, Wasserschildkröten und - im Delta des Ayeyarwady - auch Krokodile. Zebus und Wasserbüffel dienen als Arbeitstiere. Gleiches gilt für Elefanten. Myanmar hat mit etwa 6.000 Tieren den weltweit größten Bestand an Arbeitselefanten.
Erleben Sie Myanmar (Burma)
Myanmar auch als Burma oder Birma bekannt ist ein Vielvölkerstaat in Südostasien mit circa 54 Millionen Einwohnern, welche 135 verschiedenen ethnischen Gruppen angehören. Myanmar grenzt an Thailand, Laos, China, Indien und Bangladesch. Durch die Lage steht das Land unter dem Einflussgebiet des Indischen Monsuns mit Regenzeit in den Monaten Mai bis Oktober. Die größte Stadt des Landes ist Rangun mit seinen 4,5 Millionen Einwohnern. Rangun war bis Ende 2005 die Hauptstadt des Landes, doch diese wurde verlegt und seitdem ist Pyinmana der neue Regierungssitz und zugleich auch Hauptstadt.
Myanmar bietet ein großes Angebot an Sehenswürdigkeiten. Die Shwedagon-Pagode in Rangun ist die größte und vermutlich wertvollste Pagode der Welt. Sie ist der wichtigste Sakralbau des Landes, denn sie ist vom Sockel bis zur Spitze mit Gold überzogen und ist mit tausenden Diamanten, Rubinen und Saphiren verziert und verschönert. Im Norden von Myanmar in der Nähe von Mandalay steht zudem die größte Glocke der Welt, die so genannte „Mingun-Glocke“. Diese Glocke wurde im 19.Jahrhundert von dem damaligen Kaiser Papawaya erbaut. In der Nähe dieser Glocke im Rakhaing-Staat gibt es den Strand von Ngapali, der regelmäßig viele Touristen zum baden anlockt.



