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Urlaub mit 1-2-FLY in Malediven
Malediven genießen mit 1-2-Fly
Sonne, Strand und Meer - die Malediven sind Urlaub zum Träumen. Die im indischen Ozean gelegenen Malediven bieten wie kaum ein anderes Urlaubsziel die idealen Möglichkeiten um Ihren Urlaub zu etwas ganz besonderem zu machen. Rund 2 000 Inseln bilden den Inselstaat im Indischen Ozean zwischen Indien und Sri Lanka. Dabei ist bloß ein Zehntel davon bewohnt. Knapp 90 der Inseln sind speziell den Malediven Urlaubern vorbehalten. Mit endlos weiten Sandstränden, tiefblauen Wasser mit Temperaturen von nie unter 25 Grad sind die Malediven ein wahres Paradies nicht nur für Wassersportler und Taucher.
Auch wer sich durch Wellness und Luxus verwöhnen lassen möchte, wird auf einer der wunderschönen Inseln der Malediven voll auf seine Kosten kommen. Die quirlige Hauptstadt Malé mit 80.000 Einwohnern stellt das kulturelle Zentrum der Malediven dar und lockt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten. In Malé herscht ständig emsiges Treiben und Andenkenjäger können sich auf dem alten Bazar der Stadt so richtig austoben.
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Geschichte/Politik
Inder besiedelten die Malediven vor dem 12. Jahrhundert; auf mehreren Inseln sieht man buddhistische Tempelruinen. 1153 kamen Araber und gründeten ein Sultanat; der Islam wurde Staatsreligion. Im 16. Jahrhundert besetzten Portugiesen die Inseln; nach 15 Jahren wurden sie von den Maledivern vertrieben. 1887 unterstellten sich die Malediven der englischen Protektion, denn sie wurden so häufig von Seeräubern überfallen, dass sie stärkeren Schutz brauchten. 1932 stellten sie ihre erste Verfassung zusammen. 1947 endete der Protektionsvertrag mit Großbritannien, 1953 wurden die Malediven zur Republik, 1965 völlig unabhängig und Vollmitglied der UNO. Inzwischen gehören sie zur Gruppe der blockfreien Staaten und sind eine demokratische Republik mit der Hauptstadt Male.
Wirtschaft
Der Korallen-Boden der Inseln ist wenig fruchtbar. Die Bewohner pflanzen Hirse, Mais, Maniok, Süßkartoffeln und Zuckerrohr, doch Reis muss importiert werden. Die wichtigste Pflanze für den Export ist die Kokospalme, aus der man Kopra, Kokosfasern und Kokosnussöl gewinnt. Haupterwerbszweig ist die Fischerei, vor allem Thunfisch und Bonito werden gefangen. Die Fische werden dann meist getrocknet ("Maledive Fish") und nach Sri Lanka exportiert. Einiges Geld kommt durch die handwerkliche Herstellung von Garnen, Tuchen, Kokosmatten und Lackarbeiten herein, auch durch den Bau von Booten, bei dem die Malediver sehr geschickt sind. Inzwischen hat sich der Tourismus zum führenden Wirtschaftszweig des Landes entwickelt; Nachfrage besteht das ganze Jahr über, wobei sie in den europäischen Wintermonaten oft höher ist als das Bettenangebot. Dies hängt mit den generell sehr umweltschonenden Konzepten der Regierung zusammen, lediglich unbewohnte Inseln zu Ferieninseln oder Touristengebieten auszubauen. Die Zahl der Bungalows, die laut Bauvorschrift nur einstöckig sein dürfen, bleibt begrenzt und damit auch die Zahl der Touristen.
Religion
Die Einwohner der Malediven sind Moslems (Sunniten).
Vegetation
Die zahlreichen Palmen vermitteln einen exotischen Eindruck. Auf den Inseln wachsen vor allem Kokospalmen, aber auch Schraubenpalmen und Arekapalmen kann man finden. Die letzteren tragen die Betelnüsse, die von den Maledivern nahezu ununterbrochen gekaut werden. Dazu werden die Nüsse geschnitten und in die Blätter des Betelstrauches eingerollt. Praktischerweise wachsen solche Betelsträucher sehr oft direkt am Stamm der Arekapalmen. Ferner gibt es den Banyanbaum, auf den bewohnten Inseln auch Rotfruchtbäume, Papayas und Bananen. Auf der Hauptinsel Male wachsen Mangobäume. Der Hibiskus zeigt seine bunten Blüten, man sieht den zartgelb blühenden Pagodenstrauch und die üppig blühenden Bougainvilleas. An den Inselküsten stehen oft die tiefgrünen Scaevolabüsche, an anderen Küstenstreifen wächst die Mangrove. Hier und da findet man auch Bambus. Manche Hotelgärten sind tropisch angelegt, und einige Inseln im Süden haben regelrecht Dschungelcharakter.
Tierwelt
Außer dem heimischen Flughund findet man nur Zivilisationstiere, die durch den Tourismus auf die Inseln kamen. So findet man Ziegen, verwilderte Kaninchen und natürlich auch Hausratten. Man sieht Schönechsen und Geckos, bei den Vögeln Möwen und Seeschwalben, Strandläufer und Reiher. Ein Tier, das man an Land sehr häufig entdeckt, kommt aus dem Wasser; es ist der Einsiedlerkrebs. Die Tierwelt im Wasser ist unübersehbar vielfältig. Es gibt Tausende von Fischarten, von denen bis heute nur wenige Hundert klassifiziert sind. In den Uferzonen sieht man oft Haie - allerdings nur kleine ungefährliche Jungtiere. Außerdem findet man im flachen Wasser Korallenbarsche und Äschen, Barben und Grundeln. In Tiefen von zehn bis 15 Metern, durchaus noch von Schnorchlern zu beobachten, leben zahlreiche Fische. Im freien Wasser schwimmen Füsiliere, Makrelen, Barsche, Barrakudas, Hornhechte, Nashornfische, Drückerfische und zahlreiche Schnapper. Taucher werden hin und wieder einen Hai sehen. Von den fünf Haiarten, die auf den Malediven vorkommen, ist der Weißspitzenhai am häufigsten. Die Koralle darf nicht vergessen werden; aus ihrer Substanz bestehen die Malediven weitgehend, denn die Inseln gehören zu den korallenreichsten Gebieten der Erde.



