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Urlaub mit 1-2-FLY in Kapverden
Kapverden genießen mit 1-2-Fly
Ein unvergesslicher Urlaub beginnt auf einem Archipel der Einsamkeit, auf einem wahren Inselparadies – so wie es die Kapverden sind. 15 Inseln im Atlantik, mit schönen Sandstränden, einer felsigen Bergwelt und malerischen Dörfern, das sind die Kapverden. Der Name des Archipels bedeutet Grünes Kap und die 15 vulkanischen Inseln liegen angereiht wie eine Perlenkette 500 Kilometer vor der afrikanischen Küste, etwa auf der Höhe Senegals. Die Kultur auf den Kapverden, die seit 1975 die Unabhängigkeit von der Kolonialmacht Portugal erlangten, bietet eine Mischung zwischen portugiesischem Flair und afrikanischer Exotik. Der Internationale Flughafen der Kapverden befindet sich auf Sal. Auf den kapverdischen Inseln können Sie das ganze Jahr über die Wärme der Sonne und die frische der Meeresbrise genießen.
Doch auch die Inseln der Kapverden weisen Unterschiede untereinander auf. So sind im Nordwesten die Inseln Santo Antão, São Vicente und São Nicolau eher trocken mit bergigen Landschaften. Lange weiße Strände befinden sich dagegen auf den östlichen Inseln Sal, Boavista und Maio. Die reinen Vulkaninseln wie Santiago, Fogo und Brava weisen mit ihren Bergen und Tälern einfach atemberaubende Landschaften auf. Die größte Insel der Kapverden ist Santiago mit der Hauptstadt Praia. Erleben auch Sie das Flair der Kapverden, das durch die sehnsuchtvolle Nationalmusik „Morna“ so hinreißend ergänzt wird. Ob Wassersport, Bergwanderungen oder herrliche Strände, jede Insel der Kapverden bietet zahlreiche Möglichkeiten an und ist in ihrer Schönheit eine kleine Welt für sich.
Erleben Sie Kapverden
Geschichte/Politik
Portugiesische Seefahrer entdeckten - so lauten die offiziellen Berichte - 1460 die Inseln. Es gibt indessen Hinweise darauf, dass bereits die Römer und auch die Karthager von dem Archipel gewusst hätten, dass auch im 12. Jahrhundert arabische Seeleute dort landeten. 1495 wurde die Inselgruppe portugiesische Krondomäne. 1532 wurde auf Santo Antao ein Bistum gegründet, das 1614 auf die Insel Santiago verlegt wurde. Sklaven, die man aus Afrika heranschaffte, wurden bis nach Brasilien verkauft. Eine ganze Reihe von ihnen blieb allerdings auf Kap Verde. Diese und Europäer verschmolzen zu einem Volk. Auch die dort übliche kreolische Sprache setzt sich aus portugiesischen und afrikanischen Teilen zusammen. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts verlor der Sklavenhandel an Bedeutung. Doch die günstige Lage an den Seehandelswegen von Europa nach Südafrika und Südamerika brachte wirtschaftlich einen neuen Schub für die Inseln. 1953 erhielt die Inselgruppe den Status einer portugiesischen Überseeprovinz. Ab 1961 waren alle Inselbewohner portugiesische Staatsbürger. Doch bereits 1956 gab es Bestrebungen, den Archipel unabhängig zu machen, und 1975 erhielt Kap Verde seine Selbständigkeit als moderne demokratische Republik. Die seit 1991 regierende "Bewegung für Demokratie" verfolgt ein marktwirtschaftlich orientiertes Programm.
Wirtschaft
Die wirtschaftliche Situation des Landes ist prekär. Kap Verde verfügt nicht über nennenswerte Rohstoffe. Sogar das Süsswasser ist knapp. Industrie gibt es kaum. Die Kapverdianer sind darauf angewiesen, überwiegend von ihrer Landwirtschaft auf kleinen Plantagen und von der Fischerei zu leben. Man baut Mais und Bohnen an, Manjok und Süßkartoffeln, aber auch Kaffee, Zuckerrohr und tropische Früchte. Der überall drohenden Erosion will man durch Aufforstung entgegenarbeiten, die Fischerei soll verstärkt werden - Fische gibt es genügend. Mehr als 50 Prozent der Exporterlöse kommen jetzt schon von Fischprodukten. Die Industrie beschränkt sich auf die Textil- und Nahrungsmittelbranche; so werden beispielsweise Thunfischkonserven hergestellt. Als eine der wenigen Möglichkeiten, Einnahmequellen zu erschließen, hat die Regierung den Tourismus im Auge. Doch gewarnt durch Fehlentwicklungen auf den benachbarten Kanarischen Inseln wird eine "touristische Entwicklung mit Augenmaß" propagiert.
Religion
Über 90 Prozent der Einwohner haben den katholischen Glauben. Aber es gibt auch Anhänger von Naturreligionen sowie von Freikirchen.
Vegetation
Die Inseln mussten ab der Kolonialzeit landwirtschaftlich sehr genutzt werden. Dadurch verschwand die ursprüngliche Vegetation weitgehend. Andererseits wurden Pflanzen auf die Inseln gebracht, die nicht heimisch waren, z.B Akazien und Agaven. Heute breiten sich fast überall Buschsteppen mit Strauchwerk aus, vereinzelt (vor allem auf Sao Nicolau) sieht man die seltenen Drachenblutbäume. Manche Teile der Inseln haben wüstenartigen Charakter. Man forstet mit Akazien und Eukalyptusbäumen auf.
Tierwelt
Auf den Kapverdischen Inseln gibt es nur wenige dort heimische Tiere. Man sieht Wildziegen, kleine Nagetiere, Geckos und Eidechsen, zwei Arten von Meeresschildkröten und rund hundert verschiedene Vogelarten. Indessen gibt es auf Santiago und auf Brava auch Affen. Außergewöhnlich artenreich ist das Meer und damit eine gute Gegend für Sporttaucher. Es gibt besonders viele Thunfische, aber auch Teufelsrochen und Schwertfische, Barracudas und Halbschnabelhechte, Muränen, Papageien- und Igelfische, Skorpion- und Trompetenfische. Hammerhaie, die gefährlichen Blauhaie und auch die seltenen, nicht weniger gefährlichen weißen Haie kommen bis dicht an die Küsten der Inseln heran.


