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1-2-FLY Urlaub Kambodscha

Urlaub Kambodscha
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Kambodscha genießen mit 1-2-Fly

Kambodscha liegt in Südostasien und grenzt an Thailand, Vietnam und Laos. Das Klima ist - wie typisch für diese Region – tropisch mit einer Durchschnittstemperatur von circa 30 Grad Celsius. Die Hauptstadt heißt Phnom Penh und liegt an einem Nebenfluss des Tonle Sap. Diese Stadt besitzt mittlerweile viele Geschäfte, Hotels und Villen, doch gibt es auch noch eine Altstadt mit einer Markthalle und vielen anderen Sehenswürdigkeiten wie dem Königspalast und dem Nationalmuseum.

Ein Ziel einer jeden Kambodscha Reise sollte auch ein Besuch der Angkor Wat sein, dies ist ein archäologischer Park in dem man eine Ansammlung von Tempeln aus der Angkor-Periode findet. Weitere Tempel findet man in den Städten Banteay Chhmar und Preah Khan.

Naturliebhaber fühlen sich im Ream National Park, welcher im Süden Kambodschas liegt, ein reales Paradies. Denn dort findet man Mangrovenwälder, einsame Strände und idyllische, kleine Dörfer. Kulinarisch bietet die Küche von Kambodscha eine ähnliche Vielfalt wie ihre Nachbarländer. Es gibt viele Reis- und Fischgerichte mit zahlreichen Gewürzen, jedoch gibt es in den Touristenzentren auch europäische Speisen. Kambodscha wird für Touristen immer interessanter und beliebter, denn es ist noch nicht vom Massentourismus eingenommen worden, so dass man noch tatsächliche südostasiatische Lebenskultur erleben kann.

Erleben Sie Kambodscha

Geschichte/Politik
Im ersten Jahrhundert heiratete ein indischer Brahmane eine kambodschanische Fürstentochter und gründete das kambodschanische Königreich. Dieses gilt im Allgemeinen als ältester von der indischen Kultur geprägter Staat Südostasiens. Im sechsten Jahrhundert übernahmen die hinterindischen Khmer dieses Reich. Es erlebte seinen politischen und kulturellen Höhepunkt im zehnten bis zwölften Jahrhundert. Angkor, die größte Tempel-Ansammlung der Welt, entstand um die Jahrtausendwende. Das Khmer-Reich konnte im 19. Jahrhundert nur noch mit französischer Hilfe gegen vietnamesische und siamesische Angriffe gesichert werden. Frankreich machte Kambodscha zu seinem Protektorat. Dieses endete, als 1945 japanische Truppen einmarschierten. Zum Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das Land wieder unter französische Oberhoheit gestellt und als autonomes Königreich verwaltet. Erst 1953 wurde es unabhängig. 1970 brach der Vietnam-Krieg über Kambodscha herein. 1975 übernahmen Kommunisten die Macht, 1979 die Vietnamesen. Als diese wieder abzogen, kam für Kambodscha die Wende: 1993 gab es Wahlen und daraufhin eine demokratische Verfassung als Königreich.

Wirtschaft
Der Vietnam-Krieg hat Kambodscha zu einem der ärmsten Länder der Erde gemacht. Doch die Wirtschaftsstruktur verändert sich allmählich. Noch setzt sich das Bruttoinlandsprodukt zu 51 Prozent aus Land-, Forstwirtschaft und Fischerei, zu etwa 35 Prozent aus dem Handel und anderen Dienstleistungen sowie zu knapp 14 Prozent aus Industrie zusammen. Aber man kann einen Rückgang des inflationären Drucks sowie einen realen Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts beobachten. Ziel der Regierung ist der Aufbau neuer Strukturen. Besondere Aufmerksamkeit wird dem Tourismus geschenkt, von dem man sich beträchtliche Deviseneinnahmen verspricht.

Religion
Das religiöse Leben in Kambodscha ist stark vom Theravada-Buddhismus geprägt, dem neun Zehntel der Bevölkerung anhängen. Die safrangelben Gewänder der Mönche gehören zum Straßenbild. Auf dem Land sind die Pagoden bis heute das religiöse, soziale und kulturelle Zentrum der Dörfer. Der tief verwurzelte Ahnenkult sowie der Glaube an gute und böse Geister sind nach wie vor fester Bestandteil der religiösen Handlungen. So haben auch die meisten Feiertage religiösen Ursprung.

Vegetation
Im Vergleich zu anderen asiatischen Ländern ist die Natur Kambodschas in gutem Zustand. Noch sind 60 Prozent des Landes von Urwald bedeckt, der eine artenreiche Flora mit vielen Pflanzen bietet. Die Kambodschaner leben im Einklang mit der Natur und kennen über 400 verschiedene Pflanzenarten, die für sie von wirtschaftlicher, medizinischer oder kultureller Bedeutung sind. Die Wälder in Kambodscha zählen zu den unberührtesten und größten in Südostasien. Seltene, vom Aussterben bedrohte Baumarten wie der Schwarzholzbaum, der burmesische Ebenholzbaum und der siamesische Rosenholzbaum sind hier noch heimisch. Auch den Teakholzbaum sieht man in Plantagen wachsen; im Nationalpark Kirirom gibt es Pinienwälder .

Tierwelt
Kambodscha ist zum Reservat einer bedrohten Tierwelt geworden. Neben Tigern gibt es in den Wäldern auch noch Leoparden. Wildrinder - Wasserbüffel, Banteng, Gaur - grasen unbehelligt auf Lichtungen. Zwei Bärenarten leben in den tiefen Wäldern: der malaiische Sonnenbär und der asiatische Schwarzbär, der bis 150 Kilo schwer wird. Des weiteren findet man Rotwild, Marder, Otter, Ameisenbären und verschiedene Affenarten, Schildkröten und bis zu zwei Meter lange Warane. Im See Tonle Sap und im Mekong gibt es über 850 Fischarten. Im Tonle Sap sowie in den großen Flüssen leben Krokodile. Vor 30 Jahren war die Küste von Kambodscha überfischt. Doch inzwischen konnten sich die Fischbestände so gut regenerieren, dass dieses Gebiet bereits für den ganzen Golf von Thailand ökologische Bedeutung als Laichplatz und als Rückzugsmöglichkeit für bedrohte Arten gewonnen hat. Im Wasser tummeln sich Delfine, Wasserschildkröten, kleine Haie und Wasserschlangen.