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1-2-FLY Urlaub Gambia
Gambia genießen mit 1-2-Fly
Am Atlantischen Ozean im Westen Afrikas liegt die Republik Gambia und ist mit nicht einmal 11.000 km² das kleinste Land auf dem „Schwarzen Kontinent“. Die Landschaft wird von sanft geschwungenen Hügeln dominiert, welche zum Meer hinzu flach auslaufen. Wobei der höchste Punkt auf der Landkarte nur 70 Meter den Meeresspiegel überragt. Der Fluss Gambia durchschneidet das Land in westöstlicher Richtung und wird beidseitig von Mangrovensümpfen begleitet. Im Landesinneren gehen diese in überschwemmte Graslandschaften über.
Die meisten Teile von Gambia bestehen aus einer typisch westafrikanischen Savannenlandschaft. Regenzeit herrscht im Sommer und während der trockenen Monate von November bis April bläst von der Sahara ein heißer Wind. Auf freier Wildbahn kann man Leoparden, Nilpferde, Krokodile und mehrere Antilopenarten entdecken. Aber auch für die ausgeprägte Vielfalt der Vogelarten ist das afrikanische Land Gambia bekannt. Die Amtssprache ist Englisch und an der Küste entlang kann man sich immer sehr gut in Englisch verständigen.
Erleben Sie Gambia
Geschichte/Politik
Die Portugiesen hatten schon im 15. Jahrhundert Handelskontore an der Mündung des Gambia-Flusses. Der Strom galt als idealer Zugang ins Innere Westafrikas. Händler brachten auf diesem Weg unterschiedlichste Waren ins Landesinnere und nahmen auf dem Rückweg Sklaven mit an die Küste. Nachdem die Portugiesen abgezogen waren, war es deshalb auch nicht verwunderlich, dass sowohl die Spanier und Holländer, als auch die Briten und Franzosen sich um diesen lukrativen Stützpunkt bemühten. Die Briten blieben schließlich die Herren im Sklavenland am Gambia-Fluss; im Jahre 1765 befanden sich Gambia und Senegal in britischer Hand. 1776 wurde das senegalesische St. Louis den Franzosen überlassen. 1807 schafften die Briten die Sklaverei ab und machten es sich nun zur Aufgabe, französische Sklavenschiffe zu kapern, die Schwarzen zu befreien und in ihrem Protektorat Gambia anzusiedeln. Um die Abschaffung des Sklavenhandels besser überwachen zu können, wurde 1816 auf dem strategisch günstig gelegenen Gelände der heutigen Stadt Banjul eine Garnison errichtet, die bereits zehn Jahre nach ihrer Gründung auf 1.800 Einwohner angewachsen war. 1901 wurde Banjul eine Kronkolonie, wovon das Stadtbild Banjuls heute noch Zeugnis ablegt. 1965 wurde Gambia unabhängig, blieb aber im Commonwealth. Seit 1970 ist es eine eigenständige Republik innerhalb des Commonwealth. Von 1982 bis 1989 bildete es mit dem Senegal, in den Gambia wie ein großer Finger hineinragt, eine politische Konföderation ("Senegambia"), die sich aber nicht bewährte. Die Demokratie Gambias dauerte von 1962 bis 1994, bis ein Militärputsch auch die Versuche der ethnischen Berücksichtigungen in Regierungspositionen unterbrach. Alle Parteien sind heute formell wieder zugelassen, der Präsident gewählt.
Wirtschaft
Gambia ist ein reines Agrarland; 80 Prozent der Arbeitskräfte sind in der Landwirtschaft beschäftigt. Neben Reis und Hirse werden vor allem Erdnüsse angebaut. Sie nehmen zwei Drittel des Ackerlandes ein und werden in alle Welt exportiert. Die Industrie besteht größtenteils aus Verarbeitungsbetrieben für Lebensmittel - hauptsächlich für die Erdnüsse, aus denen Öl gewonnen wird. Der Tourismus ist Gambias zweitwichtigster und zugleich dynamischster Wirtschaftszweig, der Gambia nicht nur Devisen bringt, sondern auch für Arbeitsplätze sorgt. Die meisten Touristen kommen aus Großbritannien, Deutschland und den Niederlanden.
Religion
Etwa 85 Prozent der Bevölkerung sind islamischen Glaubens. Außerdem leben Christen (ca. 10 Prozent) sowie Anhänger von Naturreligionen in Gambia.
Vegetation
Im Norden wachsen Affenbrotbäume, Akazien und Kapokbäume sowie immergrüne tropische Gewächse und Mangroven an den Ufern des Gambia-Flusses. Weite Teile des Landes sind unfruchtbar. Auf Sandböden gedeihen die Erdnüsse. Gambia besitzt im Südwesten noch Waldsavannen. Inzwischen hat man begonnen, das Land mit Teak- und anderen Bäumen aufzuforsten.
Tierwelt
Zahlreiche afrikanische Tiere sind im Abuko-Naturschutzgebiet, nicht weit von Banjul, zu Hause. Man kann hier geruhsam wandern; die Tiere - unter anderem Antilopen und Affen - sind ungefährlich. Andere Tiere - Nilpferde, Delfine und Krokodile, aber auch zahlreiche Vogelarten - sind im Freizeitpark Tendaba am Gambia-Fluss zu bewundern.

