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Urlaub mit 1-2-FLY in Bulgarien
Bulgarien genießen mit 1-2-Fly
Besuchen Sie das malerische Land Bulgarien und lassen Sie sich von den Landschaften und den historischen Bauten des Landes begeistern. Gelegen ist Bulgarien in Südosteuropa im nordöstlichen Teil der Balkanhalbinsel. Ob zur Erholung oder zum Reisen, in Bulgarien finden sie alles. Die Berge laden mit herrlichen Landschaften zum Wandern ein oder im Winter zum Skifahren. Zum Baden und Sonnen eignet sich die Schwarzmeerküste im Osten von Bulgarien mit dem berühmten Goldstrand. Die traditionelle Kunst Bulgariens ist an Theater und Kirchen gut zu erkennen.
Die Hauptstadt von Bulgarien Sofia, zählt mit über 5.000 Jahren zu den ältesten Städten Europas. Die Alexander-Newski-Kathedrale erbaut im neobyzantinischen Stil ist das Wahrzeichen Sofias und zusammen mit dem Reiterdenkmal des Zaren Alexander gehören Sie zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Außer Sofia hat Bulgarien auch weitere schöne Städte anzubieten. Zwei Städte am Schwarzen Meer heben sich besonders hervor. Zum einen Varna mit einer gut erhaltenen Altstadt, schönen Stränden und einem Meerespark, in dem man die Natur des Schwarzen Meeres bestaunen kann, zum anderen Burgas mit einer beeindruckenden Felsenlandschaften und feinen Sandstränden. Bulgariens Städte sind wahrhaftig einzigartig, auch wenn sie anfangs sehr ähnlich erscheinen, denn jede Stadt bietet dem Besucher eine einmalige Erfahrung.
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Erleben Sie Bulgarien
Geschichte/Politik
Im Lauf der Jahrtausende haben sich in diesem Gebiet zwischen Europa und Asien viele Völker niedergelassen. Um 800 v. Chr. kamen die Thraker - ein indogermanischer Stamm. Im fünften und sechsten Jahrhundert brachte die Völkerwanderung Goten, Hunnen, Magyaren und slawische Bauern ins Land. Um 680 gründeten Ur-Bulgaren aus der Wolga-Gegend das erste bulgarische Zarenreich, das 300 Jahre bestand. Dann begann eine unruhige Zeit: Byzantiner, Kreuzzügler, Tataren, Magyaren, Bojaren drangen ein und bekämpften sich gegenseitig. Am Ende des 14. Jahrhunderts kamen die Türken und setzten sich für ein halbes Jahrhundert auf der Balkan-Halbinsel fest. Die Zeit der türkischen Fremdherrschaft wird von den Bulgaren auch heute noch als die schwärzeste Zeit in ihrer Geschichte bezeichnet, denn es war eine Zeit rücksichtsloser feudaler Ausbeutung, politischer Rechtlosigkeit und grausamer Unterdrückung. 1878 gelang mit russischer Hilfe die Befreiung Bulgariens von den Türken. Im Friedensvertrag von San Stefano wurde Bulgarien geteilt, der Norden des Landes wurde das Fürstentum Bulgarien, Südbulgarien blieb als Ostrumelien türkische Provinz. 1885 erfolgte der Anschluss Ostrumeliens an das Fürstentum Bulgarien. 1887 wurde Prinz Ferdinand von Sachsen-Coburg und Gotha zum neuen Fürsten Bulgariens gewählt, 1908 nahm Ferdinand den Titel "Zar von Bulgarien" an. Zwei Balkankriege in den Jahren 1912/13 führten zu größeren Gebietsverlusten Bulgariens. 1915 trat Bulgarien an der Seite Deutschlands und Österreichs in den ersten Weltkrieg ein, musste 1918 aber bedingungslos kapitulieren und erneute, noch größere territoriale Verluste hinnehmen. Die folgende "monarchofaschistische Diktatur" hielt sich bis 1943. 1944 trat Bulgarien an der Seite der Alliierten in den Krieg gegen Deutschland ein. 1946 wurde die neue Volksrepublik Bulgarien ins Leben gerufen. Es begannen 45 Jahre kommunistischer Herrschaft, die erst mit dem Fall der Berliner Mauer ein Ende fanden. 1990 wurde aus der Volksrepublik Bulgarien die parlamentarische Republik Bulgarien. Seit 2002 ist Bulgarien um den Beitritt in die EU bemüht. Der Beitritt ist, nach jetzigem Stand, voraussichtlich im Jahr 2007 geplant.
Wirtschaft
Die industrielle Produktion in Bulgarien hat es schwer. Die traditionellen Märkte in Osteuropa haben kaum noch Kaufkraft. Rund 15 Prozent der Erwerbstätigen sind arbeitslos; die Löhne sind sehr niedrig. Auch die landwirtschaftliche Produktion hat stark nachgelassen. Längere Zeit erhoffte man sich viel vom Tourismus. Schon Ende der 50er Jahre nahmen deutsche Reiseveranstalter Bulgarien in ihr Programm auf. Nach zögerlichem Beginn - Bulgarien war immerhin einer der ersten Ostblockstaaten, der westlichen Touristen die Grenzen öffnete - kamen viele Familien in ihrem Urlaub nach Bulgarien - vor allem an die Schwarzmeerküste mit ihren Badeorten. Nach 1989, als sich die Grenzen nach Westen wirklich öffneten, begannen die Probleme. Der komplizierte Übergang von der kommunistischen Planwirtschaft zur freien Marktwirtschaft, vor allem aber die jahrelangen Unruhen im benachbarten Serbien und Montenegro ließen die Besucherzahlen drastisch sinken.
Religion
86 Prozent der Bevölkerung sind bulgarisch-orthodoxe Christen, 13 Prozent gehören dem Islam an.
Vegetation
Viele der rund hundert Naturschutzgebiete liegen - vor allem zum Schutz von Fauna und Flora - weit abseits der Touristenstraßen. Manche sind leichter zu erreichen, zum Beispiel der Nationalpark Pirin. Im Park wachsen viele geschützte Pflanzen, darunter einige uralte Exemplare der sehr seltenen Schwarzen Panzerkiefer.
Tierwelt
In den Naturschutzparks bekommt man eine umfangreiche Fauna zu Gesicht: Gämsen, Wildkatzen, Füchse, Schmutzgeier sowie viele andere Tier- und Vogelarten. Im Rila-Gebirge mit seinen über 200 Seen und einer ganzen Reihe felsiger Gipfel lassen sich heute sehr selten gewordene Tiere, wie Steinadler, Falken und Bartgeier, beobachten. In abgelegenen Revieren hausen noch Wölfe und Bären. Am Srebana-See sieht man Sumpf- und Wasservögel. In der Donau gibt es Störe, Hausen und Sterletts, in Gebirgsflüssen und Stauseen Saiblinge, Forellen, Barben, Döbel, Zander, Hechte, Welse und Karpfen. Im Schwarzen Meer und seinen Lagunen leben Meeräschen, Makrelen, Stöcker, Blau- und Thunfische. Vielerorts braucht man keinen Angelschein. Auch die Jagd auf Rothirsche, Damhirsche, Rehe, Wildschweine, Gämsen und Mufflons ist in Bulgarien verbreitet.



